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ÜBER UNS

 UNSER ENGAGEMENT 


STUDENTS ACROSS BORDERS ist eine junge studentische Organisation, die den sozialen Austausch zwischen Menschen mit Fluchterfahrung* und Studierenden fördert und zu diesem Zweck diverse VERANSTALTUNGEN wie Koch- oder Sportanlässe organisiert. 

 

Des Weiteren bietet Students Across Borders für Menschen mit Fluchterfahrung im Rahmen eines 1:1 NACHHILFEPROJEKTS Unterstützung beim Deutschlernen und in anderen Ausbildungsbereichen (beispielsweise Mathematik, Englisch oder Allgemeinbildung).

*Egal ob Student*in, arbeitstätig oder nicht - jede*r ist ♡-lich willkommen!

UNSERE BEWEGGRÜNDE

Die politische Realität in der Schweiz deckt den Bedarf an Bildung für Menschen mit Fluchterfahrung nicht mit genügend Angeboten ab. Deshalb erhalten Menschen mit Fluchterfahrung bei unserem 1:1 Nachhilfeprojekt KOSTENLOS UND NIEDERSCHWELLIG individuelle Unterstützung beim Deutschlernen und in anderen Ausbildungsbereichen.

 

Unser Ziel ist, dass Menschen mit Fluchterfahrung, die nur ungenügend durch ihre Wohngemeinde unterstützt werden oder einen erhöhten Bedarf an schulischer Unterstützung benötigen, durch STUDENTS ACROSS BORDERS ein Tandem finden, welches sie bedarfsgerecht in ihrem Lernprozess begleitet. Dabei ist es uns wichtig, dass die Tandems längerfristig bestehen und so eine optimale Förderung gelingen kann. Unsere sozialen Events tragen dazu bei, dass sich Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen in einem entspannten und Umfeld BEGEGNEN UND KENNENLERNEN können.

STATUTEN

 

Falls du noch mehr über unsere Grundsätze erfahren möchtest, findest du hier unsere VEREINSSTATUTEN:

Die Gründerin

GERALDINE PROBST

Wie es zu STUDENTS ACROSS BORDERS kam....

Aus der Motivation heraus, den sozialen Austausch von Studierenden der Universität Zürich und Menschen mit Fluchterfahrung zu fördern, gründete Geraldine Probst im Herbst 2016 den studentischen Verein Students Across Borders. 

 

Geraldine war beruflich als Sozialarbeiterin im Bereich der wirtschaftlichen Sozialhilfe im Asylwesen tätig. Sie erkannte dabei das Bedürfnis nach niederschwelligen Angeboten für Menschen mit Fluchterfahrung, um mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu treten. 

 

Geprägt durch ihr Erststudium der Sozialen Arbeit und ihre berufliche Erfahrung im Migrationsbereich, wollte sich Geraldine Probst während ihres Soziologiestudiums an der Universität Zürich weiterhin gerne für Menschen mit Fluchterfahrung engagieren. Auf der Suche nach studentischen Initiativen im Zusammenhang mit Flucht und Migration fiel ihr auf, dass zwar viele Studierendenorganisationen existieren, sich davon aber keine explizit dem Austausch zwischen Studierenden und Menschen mit Fluchterfahrung verpflichtet hat. 

 

Geraldine wurde durch eine Freundin, die an der Universität Fribourg studierte, auf einen dortigen Studierendenverein aufmerksam gemacht, der diverse Freizeitveranstaltungen wie Kochabende, Sportveranstaltungen, Filmabende, Sprachlektionen und Tanzabende für Studierende und Personen mit Fluchterfahrung durchführt. Inspiriert von diesem Angebot,  startete Geraldine an der Universität Zürich einen Aufruf, um aus motivierten Studierenden ein Vorstandsteam für einen neuen Verein zu gründen. Mindestens ein Duzend interessierte Student*innen folgten ihrem Aufruf. Der erste Vorstand von Students Across Borders fand rasch zusammen, gab sich seinen Namen und plante erste Events und Projekte. 

 

Die Studierendenorganisation, Students Across Borders, die Geraldine angestossen hat, zählt heute rund 60 Mitglieder. Kernprojekt aus Gründungszeiten ist dabei nach wie vor das 1:1 Nachhilfeprojekt, bei welchem Students Across Borders für Menschen mit Fluchterfahrung Unterstützung beim Deutschlernen und in anderen Ausbildungsbereichen anbietet. In der Zwischenzeit konnten bereits über 700 Lerntandems vermittelt werden. 

 

Wir danken Geraldine Probst für ihren eifrigen und ideell geprägten Einsatz als Vorstandsvorsitzende von Students Across Borders von Herbst 2016 bis Herbst  2021 und bedauern ihren Ausstieg aufgrund ihres Masterstudiengangs in Genf sehr. Wir freuen uns aber ihren Spirit, ihre Werte, ihre anti-diskriminierenden Denkfiguren und ihre Motivation künftig an viele interessierte Menschen weiter vermitteln zu können.